Nordmazedonien
8 Tage Rundreise

Servicios
Unterbringung in 4*-Hotels auf Basis Halbpension
An- und Abreisetransfer ohne Assistenz – sharing Basis
Busservice ab/bis Hotel Tag 2-7, sowie Guide gemäß Sprachprofil für die Rundreise
1x Foodtour in Skopje
1x Weinverkostung mit Snacks auf dem Weingut Lazar (3 Gläser Wein)
1x Abendessen in einem traditionellen Restaurant
Entradas incluidas
Tetovo, Bunte Moschee
Kloster Sv. Jovan Bigorski
Bootsfahrt Ohridsee (ca. 20 min.)
Kloster Sveti Naum
Ruderbootsfahrt Sveti Naum
Ausgrabungen Stobi
Itinerario del tour
1. Tag: Anreise Skopje
Flug vom Heimatflughafen nach Skopje, in die Hauptstadt Nordmazedoniens.
Nach der Ankunft Empfang und anschließender Transfer zum Hotel. Erste Eindrücke der Stadt ergeben sich bereits auf dem Weg durch das urbane Zentrum und entlang des Flusses Vardar.
2. Tag: Skopje Foodtour
Nach dem Frühstück verbindet der Tag nordmazedonische Kulinarik mit den kulturellen Höhepunkten der Hauptstadt. Die Route führt zu zentralen Orten wie der Festung Kale, durch den Alten Basar und in die Neustadt mit dem Mutter-Teresa-Gedenkhaus. Geschichte, Alltagsleben und Stadtentwicklung gehen dabei fließend ineinander über.
Im Alten Basar steht unter einer jahrhundertealten Platane ein leichtes Mittagessen auf dem Programm. Serviert werden klassische Balkan-Gerichte wie Šopska-Salat, Burek und Ćevapčići. Anschließend führt ein Spaziergang über den Markt, auf dem saisonales Obst, Gemüse und zahlreiche lokale Spezialitäten angeboten werden. Hier werden Baklava probiert und ein Rakia verkostet.
Im Anschluss folgt eine Einführung in die Zubereitung des traditionellen mazedonischen Kaffees. Die gemeinsame Zubereitung verbindet Kulinarik mit kulturellem Hintergrund und bietet eine kurze Pause, bevor der Weg in die Neustadt fortgesetzt wird. Dort steht der Besuch des Mutter-Teresa-Gedenkhauses auf dem Programm.
Den Abschluss der Foodtour bildet eine Weinverkostung in einer Weinbar des Weinguts Château Mavin. Drei ausgewählte Weine werden begleitet von hausgemachtem Käse und Schinken aus eigener Herstellung.
3. Tag: Skopje – Tetovo – Mavrovo – Ohrid
Am Morgen führt die Route zunächst nach Tetovo. Dort steht die Besichtigung der sogenannten Bunten Moschee auf dem Programm, eines der ungewöhnlichsten Sakralbauten des Balkans. Die Moschee ist innen wie außen nahezu vollständig mit farbenreichen Arabesken, floralen Motiven und ornamentalen Darstellungen ausgemalt und stellt ein einzigartiges Beispiel osmanischer Kunst dar.
Anschließend Weiterfahrt in den Nationalpark Mavrovo, eine der eindrucksvollsten Naturlandschaften Nordmazedoniens. Hochgebirgszüge, weite Almflächen, blumenreiche Bergwiesen und kleine Dörfer an den Hängen prägen das Bild. Die Region ist bekannt für ihre große Artenvielfalt und gilt im Winter als bedeutendes Skigebiet, während sie in den wärmeren Monaten durch ihre ursprüngliche Ruhe besticht.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Klosters Sv. Jovan Bigorski, das zu den wichtigsten spirituellen Zentren des Landes zählt. Besonders bekannt ist das Kloster für seine außergewöhnlich kunstvolle, handgeschnitzte Ikonostase, die zu den größten und schönsten ihrer Art weltweit gehört.
Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Ohrid. Ankunft, Hotelbezug und Übernachtung.
4. Tag: Ohrid
Der Tag beginnt mit einer Schifffahrt auf dem Ohrid-See, einem der ältesten und tiefsten Seen Europas. Vom Wasser aus eröffnen sich eindrucksvolle Blicke auf die Uferlandschaft und die Altstadt. Ziel ist der wohl bekannteste Fotopunkt Nordmazedoniens: die Kirche Sv. Jovan Kaneo, die spektakulär auf einem Felsen über dem See liegt.
Anschließend folgt ein Rundgang durch die historische Stadt Ohrid, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zu den Höhepunkten gehören die Festung des Königs Samuel mit weitem Blick über Stadt und See sowie die Kirche Sv. Sofia, eines der bedeutendsten sakralen Bauwerke des Landes. In und um Ohrid befinden sich rund 365 Kirchen und Klöster, was der Stadt den Beinamen „Jerusalem des Balkans“ eingebracht hat.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
5. Tag: Ohrid – Sveti Naum
Die Fahrt führt entlang des Ohrid-Sees zum Kloster Sveti Naum, das aufgrund seiner abgeschiedenen Lage bewusst als Rückzugsort errichtet wurde. Auf einem Felsvorsprung gelegen, umgeben von Wald und mit weitem Blick über den See, entfaltet der Ort eine besondere, nahezu mystische Atmosphäre.
Nach der Besichtigung des Klosterkomplexes folgt ein traditionelles Mittagessen in unmittelbarer Nähe der Quellen des Ohrid-Sees, eingebettet in üppige Vegetation. Als regionale Spezialität wird die Ohrid-Forelle serviert, die ausschließlich in diesen Gewässern vorkommt.
Direkt an der Klosteranlage befinden sich die klaren Quellen des Ohrid-Sees, die im Rahmen einer Ruderbootfahrt erkundet werden. Das ruhige Wasser, die üppige Pflanzenwelt und die klare Sicht bis auf den Grund schaffen ein besonderes Naturerlebnis.
Der restliche Tag steht zur freien Verfügung am See. Möglichkeiten bieten sich für einen Sprung ins kühle Wasser, einen Spaziergang entlang des Ufers oder einfach zum Verweilen in dieser eindrucksvollen Umgebung.
6. Tag: Ohrid – Bitola – Stobi – Wein – Skopje
Nach dem Frühstück am idyllischen Ohrid-See Fahrt in die Stadt Bitola, die in osmanischer Zeit als „Stadt der Diplomaten“ bekannt war. Zahlreiche ehemalige Botschafts- und Konsulatsgebäude entlang der eleganten Fußgängerzone zeugen noch heute von dieser bedeutenden Epoche. Bitola ist zudem historisch eng mit Mustafa Kemal Atatürk verbunden, der hier einen Teil seiner Schulzeit verbrachte. Ein Rundgang durch die Stadt vermittelt einen guten Eindruck von der kulturellen und architektonischen Vielfalt dieser traditionsreichen Metropole.
Fahrt Richtung Skopje und Zwischenstopp an den Ausgrabungen von Stobi. Der archäologische Park zählt zu den bedeutendsten Fundstätten Nordmazedoniens und vermittelt eindrucksvoll die Bedeutung der antiken Stadt als Handels- und Verwaltungszentrum. Besonders sehenswert sind das kleine Amphitheater mit erhaltenen Namensritzungen sowie die außergewöhnlich gut erhaltenen Mosaike in der frühchristlichen Taufkapelle, deren Motive aus Mythologie, Natur und Symbolik stammen.
Auf dem Weingut Lazar erfolgt eine Verkostung ausgewählter nordmazedonischer Weine, begleitet von typischem regionalem Käse und kleinen Snacks. Dabei erhalten wir Einblicke in die lange Weintradition des Landes und die Besonderheiten der lokalen Rebsorten.
Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Skopje und Ankunft im Hotel.
7. Tag: Matka Canyon
Am Vormittag Fahrt in den wildromantischen Matka-Canyon, eine der eindrucksvollsten Naturkulissen Nordmazedoniens. Zwischen steilen Felsen schlängelt sich der Fluss Treska durch die enge Schlucht, die für ihre artenreiche Flora, verborgene Höhlen und historische Klöster bekannt ist. Der See entstand erst in den 1930-er Jahren und ist der größte Stausee des Landes. Eine Bootsfahrt durch das Tal eröffnet spektakuläre Ausblicke auf die steilen Kalksteinwände und das kristallklare Wasser.
Gemeinsames Abendessen in einem stimmungsvollen Restaurant – mit landestypischer Küche, Musik und einem letzten Toast auf die Erlebnisse der vergangenen Tage.
8. Tag: Rückreise
Transfer zum Flughafen.



