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Albanien

Albanien bietet unberührte Berglandschaften, eine lange Adriaküste mit traumhaften Sandstränden, lebendige Städte und ein reiches Kulturerbe aus Antike, Osmanischer Zeit und Sozialismus. Ideal für Rundreisen, Natur- und Kulturprogramme – und nach wie vor ein Geheimtipp auf dem europäischen Markt.

Amtssprache

Albanisch


Hauptstadt

Tirana


Staatsform

Republik


Fläche

28.748 km²


Einwohnerzahl

2.402.113

(Volkszählung 2023)


Währung

Lek


Unabhängigkeit

28.11.1912


Telefonvorwahl

+355

UNESCO-Welterbe
  • Butrint

  • Berat

  • Gjirokaster

  • Lumi i Gashit

  • Ohridsee

Albaniens Küste – Ursprünglich, weit, überraschend

Die albanische Küste zieht sich über 450 Kilometer entlang der Adria und des Ionischen Meeres – zwischen stillen Lagunen, hellen Felsbuchten und langen Sandstränden.

Was auf der Landkarte oft übersehen wird, entpuppt sich vor Ort als echtes Kontrastprogramm zum Mittelmeer-Mainstream.


Im Norden prägen breite Sandstrände bei Durrës und Golem das Bild – lebendig, erschlossen, ideal für klassische Badeprogramme, aber auch Standortrundreisen.


In der Mitte liegt die Lagune von Karavasta, ein Naturreservat mit Flamingos, Pinienwäldern und stillen Wasserarmen – die größte Küstenlagune Albaniens und eine der größten im Mittelmeerraum.

Und im Süden beginnt sie: die albanische Riviera – ein schmaler, gebirgiger Küstenstreifen zwischen Vlora und Saranda, an dem zerklüftete Felsen auf türkisblaues Wasser treffen.


Der 1.000 Meter hohe Llogara-Pass ist das Eingangstor in diese spektakuläre Landschaft – mit Blicken, die man sonst eher in Neuseeland oder Griechenland vermutet.


Hier gibt es sie noch: Strände ohne Sonnenschirm-Reihen, Buchten ohne Beton, Wasser, das in der Nebensaison fast unwirklich klar wirkt.

Albaniens Weltkulturerbe – Geschichte unter offenem Himmel

Albanien ist ein junges Reiseland – mit einer außergewöhnlich alten Geschichte.
Wer heute durch die archäologischen Stätten des Landes geht, bewegt sich durch Jahrtausende europäischer Kulturgeschichte – teils fast allein.


Die antike Stadt Apollonia, einst griechische Kolonie und später blühendes römisches Zentrum, liegt verstreut auf einem sanften Hügel unweit von Fier. Zwischen Theater, Säulenhallen und Tempelresten taucht man in eine vergangene Welt ein – ganz ohne Absperrungen, ganz ohne Massen – nicht umsonst steht Apollonia auf der Aufnahmeliste als UNESCO Weltkulturerbe.


Im äußersten Südwesten liegt Butrint, malerisch auf einer Halbinsel im gleichnamigen See.
Griechische, römische und frühchristliche Überreste, ein Amphitheater, Bäder, Basiliken und byzantinische Mosaike fügen sich hier zu einem kulturellen Palimpsest. Seit 1992 ist Butrint UNESCO-Welterbe – ein Ort von stiller, eindrucksvoller Schönheit, mit Blick auf die Insel Korfu in unmittelbarer Nähe.


Zweites UNESCO-Juwel ist Gjirokastra, eine Stadt wie ein Steinrelief: enge Gassen, hohe Dächer, osmanische Häuser, alles aus Schiefer und Fels gebaut. Sie wird auch die „Stadt der Steine“ genannt – und wer sie besucht, versteht warum: Gjirokastra ist Geschichte, die man berührt, nicht nur betrachtet.


Erst im Jahr 2008 wurde die faszinierende Stadt Berat als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die Stadt gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele einer osmanischen Stadtlandschaft und ist bekannt für ihre typischen, weißen Häuser, Moscheen und Kirchen. Sie wird auch als „Stadt der tausend Fenster“ bezeichnet. Zwischen den Stadtteilen Mangalem und Gorica, getrennt durch den Fluss Osum und verbunden durch eine historische Steinbrücke, entfaltet sich ein Panorama, das über Jahrhunderte gewachsen ist – und bis heute voller Leben steckt.


2019 wurde das bestehende Welterbe Natur- und Kulturerbe der Ohrid-Region auf der nordmazedonischen Seite mit dem albanischen Seeanteil erweitert – eine stille, kraftvolle Landschaft, in der Natur und Geschichte aufeinandertreffen. Im Dorf Lin bezeugen Bodenmosaike einer frühchristlichen Basilika die religiöse Bedeutung der Region. Der Ohridsee selbst ist einer der ältesten Seen der Welt, sein Wasser klar und tief, seine Biodiversität einzigartig. Unter der Oberfläche ruhen Spuren prähistorischer Pfahlbausiedlungen – Relikte aus einer Zeit, in der sich die Zivilisation erst formte.


Naturerlebnis Albanien – Wildnis mit Weitblick

Die albanische Natur überrascht mit ihrer Kraft – und mit ihrer Stille. Wer in den Norden reist, in die schroffen, fast dramatisch wirkenden albanischen Alpen, begegnet einer Landschaft, die noch unberührt wirkt – rau, klar, echt.


Herzstück dieser Region ist das Tal von Theth, eingebettet zwischen Gipfeln, die über 2.700 Meter in den Himmel ragen. Ein Nationalpark mit klaren Flüssen, alpinen Wiesen, uralten Steinhäusern und einer Atmosphäre, die sich nicht in Reiseführern, sondern nur vor Ort wirklich begreifen lässt.


Theth ist kein Ort für große Namen – sondern für kleine Wege. Wandergruppen finden hier ein ideal erschlossenes Terrain für Tagesetappen und Mehrtagestouren, Mountainbiker folgen alten Hirtenpfaden, Fotografen verlieren sich im Licht. Was bleibt, ist der Eindruck einer Landschaft, die nicht inszeniert werden muss, um zu wirken. Sie ist einfach da – und wer sie betritt, begreift schnell: Hier ist Europa noch wild.

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