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Griechenland

Antike Stätten, lebendige Städte und ein mediterranes Lebensgefühl – Griechenland verbindet kulturelle Highlights mit entspannter Atmosphäre. Ob Athen, Epirus oder die Halbinsel Peloponnes: Die Vielfalt abseits der Inselklischees bietet ideale Möglichkeiten für anspruchsvolle Rundreisen und thematische Touren.

Amtssprache

Griechisch


Hauptstadt

Athen


Staatsform

Republik


Fläche

131.957 km²


Einwohnerzahl

10.410.000

(Volkszählung 2023)


Währung

Euro


Unabhängigkeit

03.02.1830


Telefonvorwahl

+30

UNESCO-Welterbe
  • Delphi

  • Akropolis Athen

  • Berg Athos

  • Meteora Klöster

  • Vergina

  • Altstadt Korfu uvm.

Griechenland ist nicht nur das Land der Götter, Philosophen und Mythen – es ist auch ein Reiseland mit enormer geographischer und kultureller Vielfalt. Zwischen Akropolis, Ägäis und Olymp entfaltet sich eine Region, die Tradition, Natur und Moderne miteinander verbindet.

Athen – Antike im Alltag

Athen ist mehr als die Akropolis – aber ohne sie wäre die Stadt nicht, was sie ist. Hoch über dem Häusermeer thront das wohl bekannteste Bauwerk der Antike: der Parthenon, fast 2500 Jahre alt, Symbol für eine Zivilisation, die Europa bis heute prägt.


Doch Athen ist kein Museum. Die Stadt lebt. Zwischen Ruinen und Relikten bewegt sich ein modernes, oft überraschend urbanes Leben. In den Straßen von Plaka und Monastiraki trifft man auf Straßenmusiker, Galerien, Bars – und mit etwas Glück auf eine spontane politische Diskussion am Kiosk.


Wer sich Zeit nimmt, erlebt in Athen nicht nur klassische Stätten wie den Kerameikos, den ältesten Friedhof der Stadt, sondern auch das Gefühl, dass Antike hier kein fernes Konzept ist – sondern Teil des Stadtalltags.


Athen eignet sich ideal als Auftakt oder Abschluss einer Griechenlandreise – oder als eigenständiges Städteziel für Gruppen mit kulturhistorischem Interesse die urbane Gegenwart nicht ausschließen.

Thessaloniki – Zwischen Geschichte und Gegenwart

Thessaloniki, zweitgrößte Stadt des Landes und kulturelles Zentrum Nordgriechenlands, vereint römisches Erbe, byzantinische Monumente und urbanes Leben.

Hier war einst die zweitwichtigste Stadt des Byzantinischen Reiches – und das ist bis heute spürbar: in den unzähligen Kirchen und Kapellen, von denen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, in den Ausgrabungen des römischen Forums und in der Struktur der Altstadt.


Der bekannteste Orientierungspunkt ist der Weiße Turm – ein früheres osmanisches Gefängnis, heute Museum. Und auch wenn er seinem Namen farblich nicht gerecht wird, ist er das vielleicht prägnanteste Symbol der Stadt.


Thessaloniki ist aber kein Ort, der sich allein über seine Geschichte definiert. Die Stadt ist jung, lebendig, universitätsgeprägt. Cafés, Buchhandlungen, Boutiquen, Street Art und Musik füllen die Straßen – besonders entlang der langen Uferpromenade und in den Vierteln rund um die Ano Poli, die historische Oberstadt.


Für Gruppen ist Thessaloniki ideal: als Einzelziel mit kulturellem Tiefgang oder als Ausgangspunkt für Nordgriechenland, Chalkidiki und Makedonien.

Peloponnes – Klassik und Kontraste

Die Peloponnes ist Griechenland im kompakten Maßstab: antike Heiligtümer, byzantinische Klöster, venezianische Hafenstädte – eingerahmt von schroffen Bergen, Olivenhainen und weiten Ebenen.


Die Region ist reich an bedeutenden archäologischen Stätten: Olympia, Geburtsort der Olympischen Spiele, Epidaurus mit seinem bis heute genutzten Theater, sowie Korinth, Mykene und Nemea – klingende Namen, die in der griechischen Antike eine zentrale Rolle spielten. Doch die Peloponnes ist nicht nur ein Freilichtmuseum. Orte wie Nafplio, mit venezianischer Architektur, schattigen Plätzen und einer eleganten Promenade, bringen italienische Leichtigkeit in die Region.


Im Frühling überzieht ein Teppich aus Wildblumen die Landschaft, im Sommer leuchten Bougainvilleas in den Gassen kleiner Dörfer. Im Gegensatz zu vielen Inselregionen bleibt der Peloponnes dabei oft angenehm ruhig – auch in der Hochsaison.


Ideal für klassische Studienreisen, kombinierte Rundfahrten oder Themenreisen mit Fokus auf Antike, Mythologie oder Landschaft.

Nordgriechenland – Wild, weit, anders

Der Norden Griechenlands zeigt ein völlig anderes Gesicht als die bekannten Inselregionen. Hier dominieren Wälder, Berge, Schluchten und stille Dörfer. Eine Landschaft, die rauer wirkt – aber gerade deshalb fasziniert.


Die Region Zagoriá im Epirus ist ein ideales Beispiel: enge Steintreppen, Bogenbrücken, reißende Flüsse und steile Schluchten. Wer hier wandert, ist oft stundenlang allein unterwegs – nur begleitet vom Rauschen der Natur. Unweit davon ragen die Meteora-Klöster in den Himmel. Auf senkrechten Felsen erbaut, wirken sie wie aus einer anderen Welt. Heute sind noch sechs Klöster bewohnt – sie zählen zu den beeindruckendsten Sakralbauten Europas. Und dann ist da noch der Olymp: Griechenlands höchster Berg und Sitz der antiken Götter. Seine schroffen Gipfel sind nicht nur mythologisch bedeutend, sondern auch Ziel für Wanderer, Alpinisten und Naturfreunde.


Nordgriechenland ist ideal für aktive Kulturreisen, für Naturliebhaber – oder für Gäste, die das Land abseits ausgetretener Wege kennenlernen möchten.

Die griechischen Inseln – Vielfalt auf Blau und Weiß

ihre eigene Atmosphäre, Geografie und Geschichte. Und doch verbindet sie ein gemeinsames Bild: weiß getünchte Dörfer, leuchtende Kuppeln, klares Wasser, warme Winde.


Die Kykladen mit Inseln wie Mykonos oder Santorin stehen für ikonisches Griechenland: kleine Kirchen, enge Gassen, Windmühlen, blau-weiße Fassaden. Mykonos ist dabei bekannt für seine Strände und sein lebendiges Flair, bleibt aber auch in der Nebensaison reizvoll – ruhig, klar und fotogen.


Kreta, die größte Insel, hat ein eigenes Tempo. Sie ist nicht nur geografisch eigenständig, sondern auch kulturell: mit eigener Küche, Musik, Geschichte und einem ausgeprägten Selbstverständnis. Schluchten, Berge, Hochebenen und Küsten machen die Insel ideal für kombinierte Natur- und Kulturprogramme – abseits des Massentourismus, besonders im Frühjahr und Herbst.


Die meisten Inseln sind per Fähre erreichbar – ideal für Inselhopping oder Kombinationen. Und selbst weniger bekannte Inselgruppen wie die Sporaden, Dodekanes oder die Ionischen Inseln bieten reiche Möglichkeiten für maßgeschneiderte Touren mit maritimem Charakter.

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