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Montenegro

Zwischen tiefen Schluchten, wilden Bergen und der Adriaküste, voll mit venezianischem Erbe bietet Montenegro auf kleinem Raum erstaunlich viele Kontraste. Ob alte Handelsstädte wie Kotor, der Durmitor-Nationalpark oder die Bucht von Budva – das Land ist ideal für (Standort-) Rundreisen mit Fokus auf Natur, Kultur und Meer.

Amtssprache

Montenegrinisch,

Serbisch, Bosnisch,

Albanisch und Kroatisch


Hauptstadt

Podgorica


Staatsform

Republik


Fläche

13.812 km²


Einwohnerzahl

616.000


Währung

Euro


Unabhängigkeit

03.06.2006


Telefonvorwahl

+382

UNESCO-Welterbe
  • Kotor

  • NP Durmitor

  • Cetinje (Kandidat)

  • Stari Bar (Kandidat)

  • Ulcinj (Kandidat)

Montenegro – Kontraste auf kleinem Raum

Montenegro ist ein Land der kurzen Distanzen – aber großer Gegensätze. Zwischen Adria und Nordalbanischen Alpen liegen nur wenige Kilometer, doch landschaftlich trennen sie Welten: Küstenorte mit venezianischem Erbe, schroffe Bergketten, tiefe Canyons, stille Seen und Wälder, die fast unberührt wirken.


Das Wasser ist klar, die Felsen hell, die Vegetation üppig. Und mittendrin: kleine Orte mit großer Geschichte, offene Menschen, eine Küche zwischen Mittelmeer und Balkan.


Montenegro ist kompakt wie ein Mosaik – aber wenn man genau hinschaut, entdeckt man darin erstaunliche Tiefe. Es ist ein Land, das nicht laut wirbt, sondern still überzeugt. Ideal für Rundreisen, Aktivreisen und Kombinationen mit Kroatien, Albanien, Nordmazedonien oder Serbien.

Montenegros Küste – Städte, Buchten, Berge

Rund 300 Kilometer lang ist Montenegros Küste – aber was sie zeigt, ist weit mehr als nur Meer. Zwischen Albanien und Kroatien reiht sich hier ein Mosaik aus Buchten, Stränden und befestigten Altstädten aneinander – jede mit eigener Geschichte, eigenem Rhythmus, eigener Atmosphäre.


Herceg Noviam Eingang zur Bucht von Kotor ist Künstlerort, Kurstadt und Karnevalshochburg zugleich. Kotor, weiter innen gelegen, wirkt wie ein Theater aus Stein: von Bergen eingerahmt, mit schmalen Gassen, Kirchen, Palästen – und als einziger „Fjord“ des Mittelmeers UNESCO-Welterbe, sowohl als Natur- wie auch als Kulturlandschaft. Zudem ist die Bucht eine der am dichtesten mit religiösen Kultstätten ausgestatteten Regionen am Mittelmeer


Budva kombiniert historische Kulisse mit lebendigem Strandleben – ideal für Gäste, die Kultur mit Leichtigkeit verbinden möchten. Ulcinj, ganz im Süden, gilt als älteste Seefahrerstadt des Landes – lange unter osmanischem Einfluss, geprägt von weiten Sandstränden und mediterraner Offenheit.


Die Küste eignet sich nicht nur zum Verweilen – sondern auch zum Entdecken: mit dem Boot, unter Wasser oder per Kajak entlang der steinernen Ufer. Tauchen, Schnorcheln, Segeln – oder einfach ankommen und bleiben.


Die montenegrinische Küste ist kein Ort für große Gesten – aber einer, an dem alles zusammenkommt: Meer, Geschichte, Stille, Bewegung.

Montenegros Bergwelt – Natur in ihrer stillen Größe

Montenegros Stärke liegt nicht nur an der Küste – sie beginnt dort, wo der Asphalt endet. Im Landesinneren breiten sich Hochebenen, Täler, Wälder und Berge aus, die zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften Europas zählen.


Der Nationalpark Durmitor, UNESCO-Weltnaturerbe, ist ein Hochgebirgsmassiv mit 48 Gipfeln über 2.000 m. Im Zentrum: der Schwarze See, fast kreisrund, von Kiefern umstellt.
Und dann: die Tara-Schlucht – der tiefste Canyon Europas, durchschnitten von einem türkisfarbenen Wildfluss, der Wanderer, Rafting-Gruppen und Fotografen gleichermaßen fasziniert. Wer es noch spektakulärer mag, gleitet auf einer der längsten Ziplines Europas in schwindelerregender Höhe über die Schlucht – ein unvergesslicher Perspektivwechsel.


Lovćen liegt näher zur Küste und öffnet den Blick über weite Landstriche – bis zur Adria.
Auf seinem Gipfel: das Njegoš-Mausoleum, ein Symbol montenegrinischer Identität – einsam, monumental, von Wind umtost.


Der Skutarisee, größter See des Balkans, ist ein Vogelparadies mit über 270 Arten. Die Ufer wechseln zwischen offenen Wasserflächen, Seerosenfeldern, schwimmenden Klöstern und Weingärten.

Biogradska Gora, weiter im Osten, ist stiller: einer der letzten Urwälder Europas, durchzogen von Holzpfaden, rund um einen klaren Gletschersee.


Ganz im Südosten liegt Prokletije – wild, hoch, ursprünglich. Der Nationalpark umfasst den montenegrinischen Teil des gleichnamigen Gebirges, dessen Gipfel oft über den Wolken liegen. Viele der höchsten Berge des Landes ragen hier in den Himmel. Tiefe Wälder, seltene Tierarten und alpine Landschaften prägen diese unberührte Bergwelt – ein stilles Refugium für Naturfreunde und Entdecker.


Bewegung & Genuss – Sommer wie Winter

Montenegro ist ein Ganzjahresziel für Naturbegeisterte.
Im Sommer führen Wanderwege durch wilde Schluchten und über einsame Hochplateaus, vorbei an glasklaren Bergseen und alten Schäferpfaden. Wer mehr Adrenalin sucht, findet es beim Canyoning in der Nevidio-Schlucht, beim Rafting auf der Tara – oder beim Ziplining über Europas tiefste Schlucht. Auch an der Küste, etwa in Budva, bietet sich die spektakuläre Perspektive aus der Luft.


Im Winter verwandeln sich die Bergregionen Montenegros in stille Schneelandschaften. Skigebiete wie Kolašin oder Žabljak bieten Pisten für Skifahrer und Snowboarder, Schneeschuhwanderungen führen durch glitzernde Wälder – oft mit Weitblick bis zur Adria. Wer es ruhiger mag, findet Entspannung in, feinen Wellnesshotels mit Charakter.

Kulinarik & Regionalität

Die Küche ist so vielfältig wie das Land selbst:
In den Bergen gibt es Skorup (frischer Streichkäse), heiße Fladenbrote, Kačamak (Polenta mit Käse) oder Rastan – ein Grünkohlgericht mit geräuchertem Lammfleisch, traditionell unter dem „Sač“ gegart. Auch der berühmte, luftgetrocknete Schinken „Pršut“ aus Njeguši gehört zu den Spezialitäten, die auf keiner Tafel fehlen dürfen.


Am Skutarisee: Karpfen, Ukeleien und Flusskrebse. An der Küste: Meeresspezialitäten, gebraten in Olivenöl. Dazu: lokal produzierter Wein – kräftig, erdig, oft unterschätzt.

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