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Bosnien & Herzegowina

Ein Land mit bewegter Geschichte, multikulturellem Erbe und eindrucksvollen Landschaften. Von der osmanisch geprägten Altstadt in Sarajevo bis zu den Wasserfällen von Kravica – Bosnien überzeugt mit Authentizität und einer besonderen Atmosphäre, die Reisende überrascht und berührt.

Amtssprache

Bosnisch, Serbisch,

Kroatisch


Hauptstadt

Sarajevo


Staatsform

Republik


Fläche

51.197 km²


Einwohnerzahl

3.233.526


Währung

BAM (1€ = 1,96 BAM)


Unabhängigkeit

03.03.1992


Telefonvorwahl

+387

UNESCO-Welterbe
  • Mostar

  • Brücke Visegrad

  • Stecci (Grabsteine)

Für Liebhaber von Natur und Kultur – Bosnien & Herzegowina

Bosnien & Herzegowina ist vieles auf einmal – und genau das macht es so besonders.
Ein Land mit bewegter Geschichte, verwundbar und stark zugleich. Ein Ort, an dem verschiedene Ethnien und Religionen über Jahrhunderte hinweg eine kulturelle Tiefe geschaffen haben, die sich heute noch an jeder Ecke zeigt.


Seit dem Friedensabkommen von Dayton 1995 ist Bosnien & Herzegowina politisch zweigeteilt, verwaltungstechnisch komplex – und doch auf faszinierende Weise zusammengewachsen.
Bosnien – das grüne, wasserreiche Hochland im Zentrum.
Herzegowina – der eher mediterrane Süden, felsig, offen, warm.
Zusammen bilden sie eine Schnittstelle zwischen Ost und West, zwischen Islam, Orthodoxie und Katholizismus, zwischen Slawentum und Mittelmeer.


Touristisch ist Bosnien & Herzegowina bis heute ein weißer Fleck auf der Landkarte – und genau das macht es so spannend. Statt perfekter Infrastruktur: echte Begegnungen. Statt Massentourismus: Reiseerlebnisse mit Nähe, Tiefe und Geschichte. Ein Geheimtipp für Gruppen, die nicht das Übliche suchen, sondern das Besondere.

Bosnien und seine Hauptstadt Sarajevo – Zwischen Gebirge, Geschichte und Gegenwart

Der nördliche Landesteil Bosnien trägt seinen Namen vermutlich vom altindoeuropäischen Wort bosana – Wasser. Ein treffendes Bild, denn unzählige Flüsse und Bäche durchziehen das hügelige Karstland – verbunden mit einem Klima, das zwischen kontinentalem Winter und mediterranem Sommer wechselt.


Im Herzen dieser Landschaft liegt Sarajevo – keine Hauptstadt wie jede andere. Umgeben von Bergen, geprägt von Geschichte, verwurzelt in Ost und West. Hier treffen osmanische Altstadt, habsburgische Architektur und moderne Kultur auf engstem Raum zusammen – nicht nebeneinander, sondern miteinander.


Das Viertel Baščaršija, einst der osmanische Basar der Stadt, pulsiert noch immer:
Orientalische Cafés, kleine Werkstätten, Kupferschmiede, Gewürzhändler – ein Echo des Orients.


Nur ein paar Straßen weiter säumen Häuser im Jugendstil, Boulevards, Opernhaus und Kaffeehäuser die Straßen – ein Stück Wien auf bosnischem Boden.


Sarajevo ist mehr als nur Hauptstadt – es ist ein gelebtes Nebeneinander von Religionen und Kulturen. Moscheen, Synagogen, orthodoxe und katholische Kirchen stehen Tür an Tür. Hier wurde Geschichte geschrieben – und jeden Tag wird sie weitererzählt. Bei Festivals, Konzerten, Kunstausstellungen – oder in stillen Cafés mit Blick auf die Minarette.


Ein Ort für Reisende, die Atmosphäre suchen statt Animation – und für Gruppen, die bereit sind, die Tiefe zuzulassen, die Sarajevo bietet.


Die Herzegowina und ihre Hauptstadt Mostar – Zwischen Fluss, Stein und Geschichte

Die Herzegowina – der südliche Landesteil Bosnien-Herzegowinas – unterscheidet sich spürbar von seinem nördlichen Pendant: Offener, wärmer, mediterraner. Die Winter sind mild, die Sommer trocken und heiß. Olivenbäume, Weinreben und helles Karstgestein prägen das Bild. Ein schmaler Meereszugang bei Neum, rund 20 Kilometer Küste, ist das Tor zum Adriatischen Meer.


Namensgeberin der Region ist ein historischer Titel: „Herzog“ – Herceg auf Altkroatisch.
Ein Hinweis auf das einstige „Herzogsland“, das viele Jahrhunderte lang als Grenzraum verschiedenster Reiche diente – vom Osmanischen Reich bis zur Habsburger Monarchie.


Zentrum der Region ist Mostar – Stadt am Fluss Neretva, Stadt der Steine, Stadt der Brücke.

Die berühmte „Stari Most“ – die Alte Brücke – wurde im Krieg zerstört, doch 2004 mit internationaler Unterstützung originalgetreu wieder aufgebaut. Heute ist sie nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern ein Symbol der Versöhnung.


Die steinerne Silhouette, der Sprungturm, das glasklare Wasser darunter – Mostar berührt auf stille Weise. In den Gassen der Altstadt mischt sich das Erbe der osmanischen Zeit mit westlicher Architektur. Kleine Läden, Moscheen, Kirchen – dazu Cafés mit Blick auf den Fluss. Ein Ort, der seine Wunden zeigt – und gleichzeitig Kraft, Stolz und Schönheit ausstrahlt.

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